Rund um den Heldenplatz

Heute habe ich einen Streifzug zum Heldenplatz gemacht. Dieser, wie man eventuell am Namen erkennt, dient der Darstellung und Weihung ungarischer Helden bzw. Persönlichkeiten der Geschichte. Der Heldenplatz liegt an einem riesigen Parkgebiet mitten in Budapest:

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Es ist so ein typischer Platz, wo nationale Geschichte betrachtet werden kann: groß, monumental, steinig, weitläufig (wer schonmal am Roten Platz war, weiß was ich mein), aber genug geredet:

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Weiterhin auf dem Gelände ist auch das Denkmal an den Aufstand von 1956, welches ich interessanter fand, da das Heldendenkmal, nun ja doch sehr typisch monumental ist. Das Denkmal an den Aufstand ist geformt wie ein Stück Kuchen. Die Spitze Seite des Kuchens ist aus hellem Stahl und zeigt Richtung Stadtkern, dahinter zerfällt diese massive Spitze in einzelne Metallpfeiler, die auch in der Farbe immer weniger metallisch sondern mehr rot werden. Aber seht selber: (von der Seite/von vorne/von hinten)

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Ich bitte um Interpretationen in den Comments, googlen nicht erlaubt!

Zum Abschluss etwas weniger Beladenes.  Anlässlich des Beitritts zur EU 2004 installierte Ungarn diese Sanduhr. Sie ist 8m hoch und der Sand entspricht einem Jahr. Zu Sylvester/Neujahr wird die Uhr dann einfach gedreht. Symbolisiert werden soll, die Vergänglichkeit, der Fluss der Zeit. Da dieser Blog irgendwie Bilder nicht dreht, müsst ihr aber euren Kopf schief legen und zwar auf die linke Schulter:

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So hoffe das hat gefallen, denkt an die Interpretation. Ich habe gehört, dass es schwierig sei zu commenten, deswegen gibt’s jetzt immer ne Aufgabe 😀

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3 Antworten zu “Rund um den Heldenplatz

  1. Ja hallo Daniel,
    also ich denke, dass steht für die Speerspitze der ungarischen Bevölkerung, und die vielen einzelnen Gruppen, die sich hinter dieser Speerspitze versammelt haben.
    mfg daniel

  2. wenn man annimmt, dass diese einzelnen säulen menschen darstellen, die den aufstand mittrugen, sieht es aus, als würde aus den kleinen individuen ein massives, größer und mächtiger werdendes kollektiv, dass sich richtung stadt bewegt. soviel solidarität und geballte power könnte wohl auch studiengebühren kippen 😉

    aber viel lustiger finde ich, dass der platz im stadtteil „Pest“ liegt *g*

  3. Lirum larum,
    sieh mal lieber zu, dass du die dortige Unihandball-Mannschaft zur Teilnahme am HH-Turnier überredest;)!
    Hau rein

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