Reisebericht: Visegrad

Am Mittwoch führte mich mein nächster Trip zusammen mit meinem Mitbewohner und Jonna nach Visegrad.

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Dieses kleine Dörfchen kann man allerdings nicht per Zug erreichen, sondern nur die gegenüberliegende Stadt Nagymaros. Die Sehenswürdigkeit dieses Dörfchens ergibt sich aus seiner wunderschönen Lage mitten im Donauknie. Dies bedeutete wunderschöne Natur und ein toller Blick auf die Donau.

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Das besonders sehenswerte an Visegrad ist die mittelalterliche Festung, von dem aus irgendein ungarischer Ritterorden operierte. Zunächst stellten sich jedoch zwei Probleme in den Weg. Wir mussten 1. über die Donau kommen und 2. rauf auf die Burg. Zumindest das erste Problem konnte per Fähre leicht absolviert werden. Das 2. Problem stellte uns dann vor größere Schwierigkeiten, da die Ungarn es bevorzugten keine Wegweiser in englischer Sprache aufzustellen, sondern nur in ungarisch. Was allerdings noch viel heftiger war, war die Lage itself. Die Burg lag auf einem monströsen Berg. Zunächst haben wir nach einem Bus gesucht (den es nicht gab), dann wurde uns ein Taxi angeboten (zu teuer), dann bekamen wir die Information, dass man in 1,5h da hoch laufen kann. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen…

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Auf Druck der Gruppe biss ich in den saueren Apfel und übernahm die Führung. Wir wanderten einen Waldweg entlang von dem wir ausgingen, dass er uns in die richtige Richtung führen wurde. Als wir uns jedoch an der im nächsten BIld zu sehenden Stelle befanden und die Burg sich an der im Bild zu sehenden Stelle befand, wurde uns klar, dass wir eventuell einen kleineren Umweg genommen hatten.

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Das war dann etwas frustrierend, aber hilft ja alles nichts. Einfach den Weg querfeldein nehmen und dann kommt man schon an. Etwa eine Stunde später war es dann tatsächlich soweit. Bis dato hatte sich der weg aber echt gelohnt. Man hatte wirklich einen herrlichen Blick auf die Landschaft und den Fluß. So lohnt es sich manchmal eben doch abseits der Pfade versehentlich umherzuirren.

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Wie dem auch war. Von der Burg aus hatte man einen genauso herrlichen Blick auf die Landschaft. Die Burg an sich lohnte sich fast nicht. War nur teilweise geöffnet und lauter Tourishops around.

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Der Weg runter ging dann erstaunlich schnell. Folgte man der Straße (eigentlich keine abwegige Idee) und dann einem kleinen von mir gefundenen Weg, der etwa 40% Gefälle aufwies, war man schon in 30 Minuten beim besten Teil des Tages:

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Ja mit nem Bier und nem guten Essen kann man den Tag schon ausklingen lassen. Vor allem wenn UEFA Pokal Finale abends noch ist :D. Nur um nochmal zu verdeutlichen, wie weit wir gelaufen sind:

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